Wieviel Kalorien hat Sauerkraut?

Wieviel Kalorien hat Sauerkraut?

Hier erfährst du, wie viel Kalorien Sauerkraut hat.

Kalorien in Kcal Kalorien in KJ (Joule) Eiweiß (Protein) in g Kohlenhydrate in g Ballaststoffe in g Fett in g Cholesterin in mg
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Sauerkraut ist nicht nur ein oft unterschätztes Heilmittel, sondern auch sehr gesund und immer zu empfehlen, wenn du dich gesund ernähren möchtest. Wie du gesund deine Abnehmbemühungen unterstützt, das zeigen wir dir hier.



Sauerkraut

Sauerkraut ist ein unglaublich beliebtes Lebensmittel, das man in jeder Region anders zubereitet.

Was viele nicht wissen ist, dass es voller wirksamer und lebenswichtiger Mikroorganismen steckt, die für unseren Körper sehr wichtig sind.

Diese Mikroorganismen helfen dem menschlichen Immunsystems und schützen den Organismus vor chronischen Krankheiten, Parasiten, Viren und vor schädlichen Bakterien.

Das Einlegen des eigentlichen Weißkohls, das dann zu Sauerkraut wird ist ein ziemlich altes Verfahren, das schon Jahrhunderte angewendet wird. Dadurch war es möglich, dieses Gemüse lange haltbar zu machen, um so auch im Winter nicht hungern zu müssen.

Denn während man früher notgedrungen den Winter über Sauerkraut aß und damit im allgemeinen fit und gesund die kalte Jahreszeit überstand, haben moderne Menschen das ganze Jahr über die freie Auswahl, was sie essen möchten.

Meistens werden dabei industriell verarbeitete Fertiggerichte bevorzugt. Sie sind schnell zubereitet und befriedigen die Lust eines Gaumens, dem die Lebensmittelindustrie von Kindesbeinen an die Vorliebe für Zucker, Fett, synthetische Aromen und Geschmacksverstärker andressiert hat.

Jedoch wird auch Sauerkraut wieder immer beliebter und auch einfach mal so zwischendurch gern verzehrt.

Wie wird das Weißkraut eigentlich zu Sauerkraut?

Sauerkraut entsteht durch Fermentation von Weißkohl mit Hilfe von Milchsäurebakterien. Die Milchsäurebakterien befinden sich bereits auf dem frischen Kohl und beginnen dann, wenn die Bedingungen es erlauben (warme Temperaturen, Sauerstoffabschluss, flüssiges Milieu) mit der Verarbeitung des Kohls zu Sauerkraut.

Natürlich kann es auch einmal passieren, dass sich die falschen Bakterien, unerwünschte Hefen oder Schimmelpilze ansiedeln und die Milch oder der Kohl verdirbt.

Wenn der Kohl jedoch ordnungsgemäß zubereitet wird, so dass kein Sauerstoff in den Gärtopf eindringen kann, dann finden Hefen und Schimmelpilze keine Lebensgrundlage.

Sauerkraut liefert lebendige probiotische Milchsäurebakterien

Sauerkraut entsteht, wenn im Laufe des Gärungsprozesses die Mikroorganismen den Zucker des frischen Kohls verarbeiten. Sie verdauen außerdem die Zellulose und machen den Kohl auf diese Weise leichter verdaulich als er in seiner ursprünglichen Form war.

Die Mikroorganismen selbst vermehren sich dabei massenhaft, weshalb Sauerkraut als optimales probiotisches Nahrungsmittel angesehen werden kann.

Sauerkraut enthält übrigens mehr B-Vitamine als der frische Kohl, unter anderem auch Vitamin B 12, was Sauerkraut zu einem perfekten Lebensmittel auch für Veganer macht.

Vitamin B 12 wird ausschließlich von Mikroorganismen produziert und kommt daher in einer rein pflanzlichen Ernährung nicht vor – es sei denn, man nimmt auch regelmäßig ungewaschene Früchte und Gemüse zu sich (natürlich nur solche, die an unbedenklichen Stellen wuchsen).

Vitamin-B-12-produzierende Mikroorganismen befinden sich nämlich ursprünglich auf sämtlichen Pflanzen und Früchten. Erst durch eine übermäßig hygienische Zubereitung werden sie entfernt.

In Fleisch und anderen tierischen Produkten ist folglich nur deshalb Vitamin B 12 vorhanden, weil die Tiere zuvor Pflanzen aßen, auf denen die entsprechenden Mikroorganismen lebten.

Sauerkraut ist also mit Sicherheit nicht nur für Veganer sinnvoll, sondern insbesondere für sämtliche Menschen mit angeschlagener Darmflora, deren Zahl in Zeiten des oft gedankenlosen Antibiotika-Einsatzes nicht gerade klein ist.

In alten Zeiten mag man zwar von der Existenz probiotischer Mikroorganismen nichts gewusst haben, ihre positive Wirkung auf den Körper haben die Menschen damals jedoch ebenfalls gespürt.

Und so entwickelten unsere Vorfahren in aller Herren Länder vielerlei fermentierte Lebensmittel wie z. B. Yoghurt, Sauermilch, Kefir, Kwaß, Natto (1), Tempeh, Miso und viele weitere mehr.

Vermeiden Sie Sauerkraut aus Gläsern und Konserven

Sauerkraut aus Dosen und Gläsern eignet sich dagegen auf keinen Fall als gesundes Lebensmittel. Es schmeckt zwar meistens so, wie viele Menschen das lieben: schön mild und kaum sauer, hat aber auch keinen gesundheitlichen Nutzen mehr.

Konserviertes Sauerkraut in Dosen oder Gläsern wurde des milden Geschmacks und der Haltbarkeit wegen pasteurisiert.

Während rohes, unerhitztes Sauerkraut voller lebendiger Mikroorganismen ist, enthält pasteurisiertes Sauerkraut zwar noch Milchsäure, das Stoffwechselprodukt der Milchsäurebakterien aber keine lebendigen Milchsäurebakterien mehr.

Sauerkraut jedoch soll uns ja gerade mit Milchsäurebakterien versorgen und nicht mit Milchsäure.

Was wir also brauchen, sind die guten und nützlichen Bakterien und diese gibt es ausschließlich in frischem, unerhitztem Sauerkraut, welches Sie – wenn Sie es nicht selbst herstellen möchten – den ganzen Winter über in Ihrem Hofladen oder Bioladen kaufen können.

Dort wird es meist offen oder abgefüllt in kleinen Eimerchen verkauft. Oft gibt es auch herrlich gewürzte Variationen z. B. mit Äpfeln, Fenchel und Kräutern, die den gesundheitlichen Wert des Sauerkrauts noch verstärken können.

Rohes Sauerkraut schmeckt übrigens wunderbar mit etwas Leinöl beträufelt als Salat oder als Beilage zu vielen Gerichten. Wenn Sie Sauerkraut unbedingt warm essen möchten, so erwärmen Sie es vorsichtig, kochen es aber nicht.

Sie werden sehen, im Grunde schmeckt frisches, rohes Sauerkraut viel aromatischer und angenehmer als dieser weich gekochte saure Matsch, der Ihnen bislang als Sauerkraut vorgesetzt wurde.

Quellen:
Wikipedia.de
www.zentrum-der-gesundheit.de



Umrechnung von Kcal in KJoule

Egal welche Energieeinheit du verwendest, du kannst immer von der Kcal in Kjoule oder umgekehrt umrechnen.

Eine Kcal = 4,2 kJoule

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